Haus am Meer

Dangast

2012

Auftraggeber: Privat

Gemeinsam mit den Bauherren sollte ein Gebäude im Urtyp des Hauses geschaffen werden, also ganz traditionell ein Haus mit Dach. Diese scheinbar einfache Struktur erhält ihr individuelles Gesicht durch eine Komplexität im Detail. Beispielsweise ermöglicht eine von weitem erkennbare vertikale Leuchtvitrine in Meerrichtung Blickzüge zur und von der See. Ein horizontales Fensterband unterstützt das eher liegende Format der Gebäudelängsachse. Ein hohes Maß an Transparenz und gleichzeitig ein bewusster Bruch in der Gebäudemasse wird durch eine Verglasung über die Nord-Ost-Ecke erreicht.

Unter Verwendung vielfältiger Materialien, die mit dem örtlichen Denkmalschutz abgestimmt wurden, entsteht ein deutlicher Bezug zur umgebenden, unter Denkmalschutz gestellten Bebauung. Beispielsweise finden sich der verwendete Wittmunder Klinker, bitminöse Dacheindeckung oder Lärchenholzfassaden auch an diversen Standorten der näheren Umgebung.

Beim Haus am Meer vereint sich der für ein Haus einer fünfköpfigen Familie bescheidene Gesamtauftritt mit dem Luxus, der sich aus der prädestinierten Wohnlage ergibt.

Fotos: Caspar Sessler, Bremen | http://www.casparsessler.com